Kirchen
in der Pfarre Reith

Pfarrkirche St. Petrus in Reith  

Die Dekanatspfarrkirche zum hl. Petrus wurde erstmals 1187 genannt.
Vom alten Gotteshaus ist der gotische Taufstein aus rotem Marmor erhalten; er ist in der heutigen Kirche aufgestellt, die Andrä Hueber 1805 im klassizistischen Stil erbaute.
Die Fresken malte Josef Högele aus, und die Orgel baute Karl Reinisch im Jahre 1930.
Im Turm hängt neben fünf modernen Glocken, eine Glocke des berühmten Gregor Löffler (1560).
Die Friedhofskapelle, urkundlich 1338 erstmals erwähnt, ist den Heiligen Michael und Margaretha geweiht.
Juni - Anfang Oktober: Führung jeweils am FR um 10:00 Uhr. Treffpunkt in der Pfarrkirche!

Filialkirche St. Gertraudi in Sankt Gertraudi

Im späten 13./frühen 14. Jahrhundert wurde die Pfarrkirche St. Gertraudi errichtet. Erstmals 1359 urkundlich erwähnt, war ein Grund für die Errichtung der Kirche mitunter die zunehmende Bedeutung St. Gertraudis als wichtiger Umschlagplatz für die Innschifffahrt. So gab es zu dieser Zeit bereits einen großen Unterinntaler Bauernmarkt in St. Gertraudi. 

Kapelle St. Maria vom guten Rat in Hygna

Die Kapelle in Hygna liegt in einem landschaftlich außerordentlich reizvollen Gebiet in einem Seitenarm des Alpbachtales. Hygna war von der Mitte des 15. Jahrhunderts bis ins 19. Jahrhundert das Zentrum von Bergbau im Alpbachtal, heute vor allem Landwirtschaft und touristisches Wanderziel. Die Kapelle in Hygna steht an einer Straßengabel und stammt aus dem 19. Jahrhundert. Polygonaler Schluß, Sakristei mit Dachreiter und Zwiebelhelm. Flachtonne, schmale Gurten und Pilaster. 

Weitere Kirchliche Gebäude sind die Friedhofskapelle neben der Pfarrkirche, das Mesnerhaus und der 1984 sanierte Pfarrhof in Reith.